SteadiHub
2022Aus einer Facebook-Gruppe: The Steadicam Group

ARRI Trinity system: praktische stärken, schwächen, wirtschaftlichkeit und return on investment im vergleich zu traditionellen Steadicam®.

UmstrittenDie Beteiligten waren sich nicht einig. Lies die Befunde als Positionen, nicht als Antwort.

Was die Diskussion ergab

  • Der ARRI Trinity verfügt über eine eingebaute zweiachsige Gimbal am Sled-Ende, die eine horizontale Stabilisierung bietet und einen nahtlosen Übergang zwischen High Mode, Low Mode und dem Javelin-Modus ohne Rekonfiguration ermöglicht.
  • Kunden in der Mode- und Unternehmensarbeit zahlen manchmal das Doppelte der Steadicam®-Rate für die wahrgenommene Flexibilität des Trinity, aber die Betreiber berichten, dass viele Anfragen auf ein Missverständnis der tatsächlichen Fähigkeiten des Systems zurückzuführen sind.
  • Die wirtschaftliche Analyse legt nahe, dass das System etwa 56 bis 80 Arbeitsplätze bei 1.000 bis 1.500 USD zusätzlichen Einnahmen pro Trieb benötigt, um seine Anschaffungskosten zu amortisieren, was dazu führt, dass mehrere Betreiber den Return on Investment in Frage stellen.
  • Zu den praktischen Stärken gehören eine hervorragende Stabilisierung auf schwierigem Gelände, ein reibungsloses Nachverfolgen durch Türen und in Fahrzeuge sowie vereinfachte kleine Anpassungen ohne umfangreiches Rigging.
  • Der am Griff montierte Monitor ist ungeschminkt und schwer, was die Selbsteinschätzung des Bedieners während der Arbeit erschwert.
  • Der Abstand des Gimbal vom Top Stage erschwert die präzise Arbeit und kann seitliches Fischschwanz einführen.
  • Neigungssteuerung über Joystick ist schwer, konsequent zu modulieren und ist eine häufige Quelle von Headroom-Problemen; Tuning-Anpassungen existieren, aber lösen das grundlegende Problem nicht.
  • Der Trinity kann keine echte Rolle ausführen; Rollenersatzbewegungen sind grob und nur bei langsamen Geschwindigkeiten möglich, während ein separater Rollenkopf wie der MK-V AR Omega (konventionell horizontal montiert) zuverlässig rollt, aber nicht durch Türen oder Fenster laufen kann.
  • The system is larger, heavier, and more cumbersome than a traditional Steadicam® and performs worse in strong wind.
  • As a traditional Steadicam® platform the Trinity underperforms a standard rig; on set it is typically operated as a traditional Steadicam® rather than exploiting its gimbal features.
  • Cameras require a specialized Trinity build and conversion is time-consuming; the learning curve is steep even for experienced operators.
  • Alternatives include a gimbal mounted on a conventional Steadicam® sled, single-axis roll solutions such as the Letus Helix Pro 1-Axis, or the Stabileye system.

Hängt ab von

  • Gimbal joystick behavior and responsiveness can be tuned but fundamental dosing difficulty remains.
  • Some operators delegate tilt control to the director of photography or a second operator, altering the workflow from single-operator capture.
  • Feasibility of roll work depends on choice of alternative head and whether doorway tracking is required.
  • Return on investment depends on available higher-rate clientele and frequency of bookings.

Geräte in dieser Diskussion

WaveKatalog

Bauteile

Top Stage, Low Mode

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